Hier mein erster Reisebericht für Euch. Der Van und ich starteten bei schlechter Wetterprognose in Richtung unseres Nachbarlandes Tschechei. Sprachsensible Menschen mögen mir übrigens verzeihen, aber für mich ist das immer noch die Tschechei und nicht Tschechien. Dass dieses schöne Land auf jeden eine Reise wert ist möchte ich Euch mit den folgenden Bildern und ein paar passenden oder unpassenden Texten zeigen. Die schiere Anzahl an fotogenen Motiven die mir bei meiner Reise begegneten kann ich hier gar nicht darstellen. Trotzdem werdet Ihr Euch durch über 60 Bilder klicken müssen.

Los ging es in Loket mit seiner malerischen Egerschleife über der die imposante Burg drohnt. Leider war die teilweise eingerüstet, was aber die Eindrücke nicht schmälerte.
Weiter ging es ins Tal der Elbe nach Tetschen mit einem kurzen Zwischenstopp bei der Oberen Burg Hauenstein. Das Wetter wurde schlechter, aber am nächsten Tag wurde ich dafür mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt. Beim Frühstückskaffee ließ ich meine Drohe aufsteigen und konnte beeindruckende Bilder machen. Aber auch Tetschen hat einiges zu bieten. Nebenbei für die Kraxler unter uns: In der Schäferwand dort befinden sich 16 sehr gut angelegte Klettersteige. Vorher stoppte ich noch kurz in Brüx um die Burg zu besichtigen. Diese hatte leider geschlossen, aber die Drohe half weiter.
Nachdem das Wetter kurzzeitig besser wurde fuhr ich nach Sachsen zum Dornröschenschloss Moritzberg. Die schiere Anzahl von Motiven ließ die Kamera glühen. Das Schloss selbst und die Umgebung ist sehr beeindruckend. Und der einzige historische Leuchtturm in Sachsen steht auch dort. Er diente als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten. Ach ja… in Aschenbrödels Schuh passt nicht mal mein halber Fuß…
Vom Wetter sprach ich schon. Also zwischendurch mal zum Auflockern: Habe die Zeit mit Makroaufnahmen und Collagen vertrieben. So kann man auch langweilige Motive interessant machen.
Nun aber zurück zur Reise: Weiter ging es nach Herrnskretschen. Das dort beliebteste Fotomotiv ist das alte Gaswerk, das ich nach ein paar Wanderungen ebenfalls festhalten konnte. Witzigerweise waren zwei Fotografen anwesend die eine Laterne aufgestellt hatten. Das macht die Nachtaufnahme viel interessanter. Ansonsten gibt es im Ort noch einen Asia-Markt, Abzocke bei den Parkgebühren und die Kamnitzenklamm die nur mit Führung per Boot besichtigt werden kann.
Auf dem Weiterweg nach Prag stoppte ich am Herrenhausfelsen (Steinorgel), einem Naturdenkmal aus Basaltsäulen. Dieser Fels ist so beeindruckend. Leider gelang es mir nicht, diesen Eindruck in den Bildern gut darzustellen.
Die Landeshauptstad Prag hat mich besonders beeindruckt. Gefühlt besteht die Stadt nur aus Stau und die Altstadt aus Menschenmassen. Fotografisch hat sie aber so viel zu bieten, dass der Speicherplatz knapp werden könnte. Von der Karlsbrücke abgesehen findet man viele schöne Motive, von Skulpturen über das witzig angelegte Treppenhaus das wie eine riesige Glühbirne wirkt bis hin zum Teufelskanal und natürlich Vielem mehr. Früh aufstehen lohnt sich wenn man die Menschenmassen vermeiden will. Zum Abschluss jetzt also noch meine Eindrücke – bzw. ein Teil davon – aus Prag.
Das waren Teile meiner Eindrücke. Ich hoffe die Bilder haben Euch gefallen und denke, das eine odere andere wird in meine Galerien wandern. Die Tschechei hat mir sicher nicht zum letztem Mal gesehen, nicht nur wegen der Fotomotive, sondern besonders wegen der Landschaft, des bodenständigen guten Essens, der geerdeten Menschen und… natürlich schmeckt dort ein frisch gezapftes Pivo um Welten besser.
Und weil es so schön war zum Abschluss noch eine Collage meines neuen Lieblingsbrunnens (weil so ein Pivo will ja auch wieder raus):

